16.02.2008, Samstag
Kommentar
Den ganzen Tag über schien die Sonne von einem strahlend blauen Himmel. Nur zwischenzeitlich schob sich mal eine kleine Wolke davor. Aber dennoch war es sehr kalt. Letztes Wochenende konnte ich auf der Terrasse sitzen, das ging heute nicht – bzw. ich habe es versucht und die Füße wurden zu kalt. Das Trinkwasser von Paula, das in einer kleiner Glasschale auf der Terrasse steht ich gefroren und taut auch am Tag nicht auf. Mein Nachbar erzählte, dass es in der Nacht bis zu -5° C waren. Aber das ist ja auch gut, schließlich haben wir ja noch Februar. Der Schnee fehlt, vielleicht kommt das noch.
Ich wollte Euch mal wieder ein
bisschen Musik vorstellen. Vor einigen Monaten fand ich einen Hinweis
auf die Band „The Raconteurs“ doch vergaß es wieder. Nun
viel mir die CD wieder in die Hand und ich hörte mal rein.
Anfangs war ich nicht begeistert, das erste Lied „Steady as she
goes“ hörte ich banal und einfallslos an. Das zweite Lied
wurde schon besser und dann folgte der absolute Hammer: „Broken
boy soldier“ !! Schon der Anfang läutet diesen wilden Ritt
ein. Ich bin kein Musiker und kann daher auch nicht sagen, welcher
Takt hier gespielt wird, aber wie man zu meiner Zeit immer so schön
gesagt hat: „Hier geht die Post ab!“ (bekommt natürlich
durch den Zumwinkel-Skandal aktuell eine etwas andere Bedeutung).
Dann stößt die Gitarre mit einem scheinbaren harmlosen
Riff hinzu. Damit wird auch schon das musikalische Thema des Stücks
intrumental vorgegeben und der Sänger legt los. „Die Stimme,
verdammt noch mal, wieso kommt mir diese Stimme so bekannt vor?“
Ich kam nicht drauf, erst als ich bei Wikipedia recherchierte fiel es
mir Schuppen von den Augen und war fast schon etwas beschämt:
Jack White. Der Name sagt Euch nichts? Dann erinnert Euch bitte an
die Elegien, die auf die „White Stripes“ bereits gesungen habe.
Jawohl, der gute Jack White, einer der genialsten Köpfe der
aktuellen Musikszene, hat sich hier mit ein paar Freunden
zusammengefunden, um 2006 diese Band zu gründen und das Album zu
veröffentlichen. Dieses Jahr soll ein neues Album folgen, worauf
ich nun natürlich schon sehnsüchtig warte. Klasse gemacht
aus die Homepage
der Band, im Stil der alten DOS-Computer. Schaut Euch dort auch mal
unter Media und Video das Live-Video zu „Level“ an. Wieder ein
klasse Stück Gitarren-Rock. Ich könnte fast auf die Knie
gehen, bei solch phantastischen Kompositionen.