18.01.2008, Freitag
Kommentar

Und wieder eine Woche um. Sie brachte nach langer (zu langer) Zeit mal wieder ein Treffen mit dem Sternenfreund. Vier Stunden saßen wir in meinem Lieblingscafé und haben einander erzählt, was in den letzten acht Monaten so alles passiert ist. Bei ihm wesentlich mehr als bei mir, wenn auch nicht unbedingt im positiven Sinne. Aber er hat sich wieder gefangen und es war einfach nur schön, wie seelenverwandt wir doch sind. Und natürlich hat er gleich wieder dort eine junge Frau gefunden, mit der er flirten konnte.

Musik: ich tue mich immer schwer, Musikstücke in Schubladen zu packen. Aber wenn ich Kategorien nennen muss, dann ist mein aktueller Favorit der Retro-Rock. Das bedeutet viel Gitarre und Schlagzeug, packende Riffs und eindrucksvolle Stimmen. Manche würden das vielleicht auch als Hardrock einstufen, doch dagegen sträube ich mich. Der Retro-Rock bedient sich vieler Stilelemente des 60er-/70er-Rock und ein ganz großes Vorbild ist sicherlich In-A-Gadda-Da-Vida von Iron Butterfly von 1968. Dieser Song hat Musikgeschichte geschrieben, verband er doch erstmalig erfolgreich das Mittel von längeren Solostücken mit einem Rocksong, was bisher nur aus der Jazzmusik bekannt war. Es war ihr einziger und auch größter Hit, am Schlagzeug saß Ron Bushy und noch heute geht die Band mit diesem Hit auf Tournee.
Sicherlich davon inspiriert ist Child in Time von Deep Purple, mit fast 10 Minuten auch ungewöhnlich lang und 1970 erschienen. Aber dank Wikipedia habe ich entdeckt, woher Deep Purple eindeutig „geklaut“ haben. Hört Euch mal den Anfang von Bombay Calling von It's a Beautiful Day an.
Eigentlich wollte ich ja noch auf ein oder zwei aktuelle Bands eingehen. Aber das lasse ich jetzt lieber, sonst wird es zuviel. Vielleicht das nächste mal, wenn nicht ein anderen Thema dazwischen kommt.